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<pre>Kein anderer Bundesligist kassierte in den letzten zehn Spielen weniger Gegentore als Gladbach (6 Gegentreffer).  <p> Doch zuletzt scheinen die Mainzer die Kurve gekriegt zu haben. Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Nullfünfer zwei Siege hintereinander gefeiert.  <p>  Der SC Freiburg feierte in seinen letzten 6 Pflichtspielen lediglich einen einzigen Sieg. <p> Seit der Rückkehr in die Bundesliga stürzte die Alte Dame in der zweiten Saisonhälfte schließlich regelmäßig ab: So wurde etwa gleich der erste Teil der Aufstiegssaison mit 28 Punkten auf Rang sechs beendet, bevor es im Frühjahr 2014 dann nur noch zu 13 weiteren Zählern reichte. <p>  Diese Frage wurde in den folgenden Monaten ziemlich schnell beantwortet, sodass sich nun vor dem Rückspiel gegen Augsburg eine neue, weitaus angenehmere, Frage stellt: Schafft es Mainz auf einen Europapokal-Platz?  </pre>


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<pre>Nach den torlosen Auftritten gegen Ingolstadt (0:1), Hertha (0:2) und Stuttgart (0:0) macht der Elf von Martin Schmidt momentan die schwerste Ladehemmung seit vier Spielzeiten zu schaffen — letztmals hatte das Runde vor langen 285 Minuten den Weg ins Eckige gefunden.  <p> Ein Sieg in Freiburg hätte Platz 8 bedeutet, mit nur einem Punkt Rückstand auf das internationale Geschäft. Somit liegt der FC Schalke aktuell aber nur auf Rang 10 und könnte am Saisonende nach dem Viertelfinal-Aus in DFB-Pokal und Europa League mit leeren Händen da stehen.  <p>  Da der Rückstand auf das oberste Drittel relativ happige vier Punkte beträgt, braucht es gegen Bremen fast schon zwingend einen weiteren Dreier, damit sich die Lage nicht bereits vor der unmittelbar folgenden Prüfung in der BayArena als nahezu hoffnungslos erweist. <p> Viele Gegentore resultierten aus Standards — gegen die „Wölfe“ war es ein Elfmeter, gegen Mainz resultierte das 2:2 aus einer Ecke. Hasenhüttl dazu: „Es ist mir eigentlich egal, auf welche Art und Weise wir Tore kassieren. Es sind insgesamt zu viele, wir haben zu selten zu Null gespielt bisher.“ <p>  Schalke war kämpferisch zwar bemüht, aber spielerisch defizitär und teilweise auch ein wenig mutlos.  </pre> 


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<pre> Die leicht favorisierten Fohlen könnten sich allerdings als ein idealer Gegner erweisen, um den Abgang des Neu-Dortmunders abzuhaken — immerhin können sich hier Spieler wie Muto oder De Blasis ohne den ganz großen Druck um die Nachfolge als Top-Goalgetter bewerben.  <p> „Wir sind heute sehr, sehr glücklich über diesen hart erarbeiteten Sieg. Ich finde, dass wir eine sehr, sehr schwere Aufgabe souverän gelöst haben.“ — zeigt sich Ralph Hasenhüttl nach dem Sieg in Darmstadt zufrieden.  <p>  Hatte die Offensivabteilung die 98-Fans zuvor gegen Frankfurt und Hoffenheim mit späten Treffern für ihre vorherige Untätigkeit entschädigen können, wurde gegen RB Leipzig über die gesamte Distanz nicht eine nennenswerte Torchance zu Stande gebracht. <p>  Angesichts von sechs ausgehandelten Unentschieden taugt dieser vermeintlich stolze Lauf bei näherer Betrachtung dann aber doch nicht zum Ruhmesblatt — zumal auch in der neu gestarteten Spielzeit erst ein Dreier in die Wertung kam. <p>  Der FC Augsburg hat beide Pflichtspiele, die in der laufenden Saison bislang auf fremden Geläuf ausgetragen wurden, jeweils mit 2:1 für sich entscheiden können.  </pre>


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<pre> Entsprechend ärgerlich ist es deshalb, dass Cordoba gegen den BVB nochmals für seine Tätlichkeit in Frankfurt büßen muss. Mit einem ordentlichen Teilzeit-Comeback konnte sich dafür aber immerhin der von einer langen Verletzung genesene Muto für einen Einsatz in der Startelf empfehlen.  <p> Mit den bisherigen Leistungen wurde nicht nur der maue Auftakt der Vorsaison nochmals unterboten; auch die ursprünglich als legitime Angriffsziele ausgemachten „Opfer“ haben sich schon früh nahezu uneinholbar weit entfernt.   <p> Nun soll Hollerbach den dienstältesten Verein der Bundesliga, der als einziges Gründungsmitglied noch nie aus dem Oberhaus abgestiegen ist und mit seiner Lebensuhr sowie dem Dino-Maskottchen werbewirksame Alleinstellungsmerkmale besitzt, vor dem erstmaligen Abstieg bewahren. <p>  Werden die Akkus in der Winterpause wieder aufgetankt, könnte die Elf vom Niederrhein dann sogar von den jüngsten Fehltritten profitieren: Während sich die direkte Konkurrenz weiterhin durch Europa schleppt, darf sich die Borussia ganz auf den Wiedereinzug in die Königsklasse konzentrieren.  <p> „Es ist wichtig für den Kopf, mit einem Sieg in die Englische Woche zu starten.“  </pre>


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<pre> Streich war dennoch zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Vor allem was Einsatz und Wille anbelangt. Aber ich kann nicht von den Jungs Dinge verlangen, die nicht zu ihren großen Stärken gehören“, sagte der 53-Jährige.  <p> Zwar wird der kleine Höhenflug nun von Gladbach und Augsburg gleich zwei Mal binnen weniger Tage auf seine eigentliche Substanz geprüft; zumindest das auf den ersten Blick so tückisch anmutende Heimspiel dürfte für einen Ausbau der Serie aber tatsächlich wie geschaffen sein.  <p>  Nachdem die Rückrunde eher verhalten begonnen hatte, startet die Mannschaft von Pal Dardai schließlich seit einem reichlichen Monat wieder richtig durch; mit vier Dreiern aus den letzten fünf Partien wurde der dritte Tabellenplatz vorerst abgesichert. <p>  Bemerkenswerterweise stützt sich der aktuelle Lauf dabei zu großen Teilen auf jene Philosophie, die noch zu Saisonbeginn als überholt verworfen wurde: Auch gegen Leipzig legte das Team eine defensive Stabilität an den Tag, die durchaus an die Handschrift von Ralph Hasenhüttl erinnerte.  <p> – Im Gegensatz zu vielen Experten kam für Stefan Bell der Mainzer Sieg in der BayArena alles andere als überraschend.  </pre>


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<address>Apache/2.4.68 (Debian) Server at wct.su Port 443</address>
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